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Doris Hoffmann

Meine ersten Cranio-Erfahrungen machte ich als Klientin. Mein Mann und ich wollten unsere Beziehung mit einem Baby bereichern, aber so einfach war das mit dem Kinderwunsch nicht. Als unterstützende Maßnahme wurde mir unter anderem eine Cranio-Behandlung durch eine Osteopathin empfohlen. Die Methode war mir suspekt, doch was tut man in seiner Verzweiflung nicht alles. Obwohl die Osteopathin kaum merkbar etwas anderes tat als meinen Kopf zu halten, tat sich da etwas: Es war als würde ich sanft schaukeln – gleich den Ähren eines Weizenfeldes im Wind – das war so angenehm, dass ich mich ganz einließ, und in einen Zustand tiefster Entspannung kam.

Das nächste Mal begegnete mir Cranio im Rahmen des Geburtsvorbereitungskurses durch meine Hebamme. Sie schlug eine Behandlung zur Unterstützung und Einstimmung auf die Geburt vor. Als Wahlhebamme kam sie auch nach der Geburt zur Nachbetreuung zu mir nach Hause. Im Zuge ihrer Besuche behandelte sie meinen Sohn. Ich war fasziniert von ihren sanften behutsamen Berührungen und wie sie mein Baby hielt, das sich sichtlich zufrieden in ihren achtsamen und nachgebenden Händen zu winden und zu drehen begann.

Jahre später, eine Tochter und ein total umgebautes Haus reicher, litt ich über einen längeren Zeitraum an massiven Kreuzschmerzen. Ich war erschöpft und ausgelaugt vom Bemühen Mann, Kinder, Hund, Haushalt und Job (also den ganz „normalen Alltagswahnsinn“) unter einen Hut zu bringen.

Eines Tages erinnerte ich mich an die tief empfundene Entspannung während meiner ersten Behandlung. Auf der Suche nach einer Therapeutin in der Nähe landete ich auf der Homepage der Cranio-Schule Wien. Ich blieb auf der Seite hängen und studierte das Kursprogramm. Meine Neugier und Faszination war geweckt und ließ mich nicht mehr los.

2010 begann ich mit der Ausbildung an der Cranioschule von Karin Klinke. 2014 erhielt ich mein Diplom für Cranio Sacrale Biodynamik. Seither besuche ich jährlich Fortbildungen, um mein Wissen zu erweitern und zu vertiefen.

Es erstaunt und berührt mich immer wieder aufs Neue, wenn ich während einer Behandlung feststelle, wieviel ein „achtsames Berühren und Halten“ im menschlichen Körper bewegen und wieviel Gutes durch „so wenig Tun“ entstehen kann.

Mein Bestreben ist es, Ihnen auf Ihrem Weg zu mehr Gesundheit eine aufmerksame, liebevolle und respektvolle Begleiterin zu sein. Durch achtsame Hände möchte ich Sie dabei unterstützen die Kraft des eigenen Körpers aus der Stille heraus zu erfahren und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren

Doris Hoffmann

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