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Johanniskrautöl selbergemacht

von Michaela Fleer (Kommentare: 0)

Ab Juni bis August blüht das Johanniskraut und sollte am besten um die Mittagszeit bei voll aufgeschlossenen Blüten gepflückt werden. Sie ist unverwechselbar: wenn man die gelbe Blüte zwischen den Fingern reibt, wird der rote Farbstoff Hypericin sichtbar.

Die Blüten werden vorsichtig abgezupft und in einer Papiertüte gesammelt und zu Hause auf einem Küchentuch oder Küchenrolle auf kleine Insekten untersucht, die vor dem Ertrinken im Öl gerettet werden und dem Naturkreislauf wieder zugeführt werden sollen.

Ein Marmeladeglas locker mit Blüten auffüllen. Mit hochwertigem Oliven- oder Sonnenblumenöl die Blüten mit Öl bedecken. Das verschlossene Glas an einen hellen sonnigen Ort – idealerweise ein Fensterbrett in der Küche – stellen. Es bleibt acht Wochen stehen und sollte zumindest jeden zweiten Tag geschüttelt werden, damit in dieser Zeit der rote Farbstoff Hypericin von der Blüte an das Öl abgegeben werden kann.

Je mehr Blüten, desto röter färbt sich das Öl. Mit Hilfe eines Teesiebes werden Blüten nach acht Wochen in ein dunkles Glas abgegossen, lichtgeschützt und gut verschlossen aufbewahrt werden.

  • Es wird empfohlen, das Rotöl innerhalb eines Jahres aufzubrauchen.
  • Dieses wertvolle Öl kann äußerlich dünn aufgetragen bei Muskelkater, stumpfen kleinen Verletzungen, bei Rheuma und Hexenschuss verwendet werden.
  • Ich verwende das Johanniskrautöl nach der BREUSS-Methode für die Rücken- und Bandscheibenvitalisierung mit den besten Erfolgen.

Viel Spaß beim Herstellen und einen schönen Sommer!

 

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